Eigenbewegung - Hauptmerkmal des Lebens

Stand: 18. 8. 2018   

Unter Eigenbewegung werden hier ortsverändernde Bewegungen thematisiert, die mit Hilfe körpereigener Muskeln durchgeführt werden. Das reicht von zu Fuß gehen über Rad fahren bis zum Skaten. Es geht um Eigenbewegung in interessanten natürlichen, kulturellen und sozialen Alltagswelten. Die Wertschätzung der Eigenbewegung gilt aber für alle Eigenbewegungen und des Selbsttuns, sei es im Hause, im Garten, in der Stadt,  Werkstatt, Fabrik oder in der Landschaft.  Man kann die Bedeutung der Eigenbewegung gar nicht hoch genug einschätzen: Leben ist Eigenbewegung. Wer nicht lebt, wird höchstens noch bewegt, d. h. er befindet sich im Zustand der Fremdbewegung. Die erste Eigenbewegung des Neugeborenen oder des Schwerkranken zeugen von seinem  Leben. Erst durch Eigenbewegungen entstehen Beziehungen zur Welt und zu sich selbst. Es ist also kein menschlicher Fortschritt, wenn immer mehr Eigenbewegungen durch Fremdbewegungen ersetzt werden. Der Begriff "Eigenbewegung"  bündelt wie kein anderer die notwendigen Alternativen, um  Welt und Mensch zu retten. Eigenbewegung steht für den notwendigen Paradigmawechsel.
Die hier vertretene Eigenbewegung basiert auf einer  kinästhetischen Theorie des Aufbaus der Persönlichkeit und der Welterkenntnis. Ich gehe von Rezeptoren aus, die Muskelveränderungen anzeigen und an das Nervensystem weiterleiten. Diese Ebene wird von weiteren Sinneswahrnehmungen überlagert und durchdrungen, die insgesamt das Material für geistige Tätigkeiten bereitstellen. Ich bin aber kein antimetaphysischer Materialist (wie z. B. Ernst Mach), denn ich lasse die Möglichkeit offen, dass der Mensch ( und andere Lebewesen) über Empfangsorgane für Metaphysisches verfügt und/oder in der Lage ist, aus dem sinnlich Empfangenen Metapyhysisches zu erschließen. Ich verabsolutiere also nicht den sinnlichen Zugang zur Welterkenntnis. Ich habe übrigens keine Faszination für das Muskelsystem an sich, wie es vielleicht Mediziner oder Biologen haben. Nein, mir geht es um die zumeist vergessene und verdrängte Einsicht, dass die Muskeln eine notwendige, aber beileibe nicht hinreichende Bedingung für die Begegnung  mit Teilen der Welt sind. Ich bin übrigens der begründbaren Meinung, dass das Entscheidende der Geist ist, der  allerdings körperlich fundiert ist und ständig von körperlichen Bewegungen gespeist wird und Impulse erhält.  Die Akzentuierung auf die Muskeln ist also eine notwendige Reaktion auf diese Verdrängungsprozesse. Pointiert: Die Eigenbewegung ist ein anthropologischer  und damit ein politisch-ökologischer Begriff. Eigenbewegung  ist  aus meiner Perspektive der zentrale Oppositionsbegriff zur gegenwärtigen "Lebens"weise, die zunehmend Eigenbewegung durch Fremdbewegung ersetzt, so dass das Leben in allen Gebieten drastisch reduziert wird und nur noch in Schwundformen und Inszenierungen anzutreffen ist. Unter Fremdbewegung werden hier das Transportiertwerden und nicht fremde Eigenbewegungen verstanden.
Angemerkt werden muss noch, dass in jeder Eigenbewegung eine körperliche, geistige und seelische Dimension in je unterschiedlicher Größe und Intensität  vorhanden ist.  Die bestehenden Wechselbeziehungen werden in den hier vorgestellten Aussagen primär und damit einseitig aus der Perspektive der Muskeln  behandelt. Warum? Weil diese Richtung theoretisch und praktisch bisher stark vernachlässigt wurde.  
Das Wort "Gehen" steht exemplarisch für Eigenbewegung. In der Literatur wird Eigenbewegung auch unter Selbstbewegung verhandelt. Ich ziehe den Begriff „Eigenbewegung“ aus folgendem Grund vor:  In „selbst“ ist stark das Moment der unveränderlichen Identität enthalten, während in „eigen“ das Moment des Besitzes dominiert. Besitz ist eine Relation, die sich ständig ändern kann, was bei der Eigenbewegung (als die von mir so betonte Einheit von Mensch und Umwelt)  der Fall ist, unabhängig davon, was davon als relativ ständiger Besitz in die Erinnerung eingeht. Eigenbewegung zielt mehr auf die Bewegung selbst, ist somit das „Dritte“ zwischen Subjekt und Welt. Der Begriff „Selbstbewegung“  legt meines Dafürhaltens nach den Akzent zu sehr auf das Subjekt. 
Das hier sich entfaltende Konzept der  Eigenbewegung umfasst wesentlich mehr als nur  Ortsveränderung: Es steht real und beispielhaft für körperliche und geistige Eigenbewegung ist viel mehr als Bewegung. Autonomie. Autonomie setzt individuelle Freiheit und relative Unabhängigkeit von fremder Hilfe voraus. Eigenbewegung als Ortsveränderung ist die grundlegende Form. Aber Vorsicht ist geboten: Man kann alles überfrachten bzw. überdehnen, d. h. Versprechungen geben, die nicht eingehalten werden können. Das gilt auch für den Begriff der  Eigenbewegung. Selbstkritik und Erfahrungen sammeln sind  hier sinnvolle Korrektive.  
Es gibt inzwischen viele Bereiche, in denen  aus fachspezifischer oder allgemeiner Perspektive die Vernachlässigung, ja Abwesenheit der Eigenbewegung begründet konstatiert und kritisiert wird. Aber von meiner Arbeit abgesehen gibt es keine ausgearbeitete Theorie, die das generelle Zurückdrängen bis Verschwinden der Eigenbewegung in den Blick genommen hat.
Johann Gottfried Seume (1763 - 1810) hat es vielleicht am überzeugendsten ausgedrückt: "Ich halte den Gang für das Ehrenvolleste und Selbständigste in dem Manne, und ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge. Man kann fast überall bloß deswegen nicht recht auf die Beine kommen und auf den Beinen bleiben, weil man zu viel fährt. Wer zuviel in dem Wagen sitzt, mit dem kann es nicht ordentlich gehen,"
Fundierende Einsichten zur Eigenbewegung,  die insbesondere  dem Aufsatz „Enaktivismus – verkörperte Kognition“ von Francisco Varela,  Evan Thomson und Eleanor Rosch entnommen wurde und zu verdanken ist:
·        Enaktivismus basiert auf der Vorstellung, daß intelligentes Verhalten sich  aus der Interaktion von Lebewesen mit ihrer Umwelt entwickelt. Das ist eine lebendige Interaktion, die auf Eigenbewegung beruht.
·        Die Fähigkeiten des Verstehens wurzeln in den Strukturen unserer biologischen Verkörperung.
·        „Bedeutung schließt Muster verkörperter Erfahrung und vorbegriffliche Strukturen unserer Sinnlichkeit (d. h. unsere Weisen der Wahrnehmung, der Orientierung und der Interaktion mit Objekten, Ereignissen und Personen) ein“ (Mark Johnson).
·        Hermeneutik im gegenwärtigen Verständnis ist das Hervorbringen (enactment) von Bedeutungen (meaning) vor einem Hintergrund des Verstehens.   D. h. Erkenntnis hängt von dem In-der-Welt-sein ab, das wiederum untrennbar von unserem Körper ist.
·        Verkörperte Intelligenz schließt an Reflexe, Instinkte und Triebe direkt an, aus denen sich wiederum komplizierte kognitive Fähigkeiten entwickeln. Aber alle diese Fähigkeiten müssen nicht überwunden werden, sondern müssen erhalten bleiben, weil sie für einen lebendigen Körper und Geist unverzichtbar sind. So auch die körperliche Eigenbewegung. Sie ist kein überflüssiges Relikt.
·        Eigenbewegung in Form des Gehens und Radfahrens ist eine individuelle und politische Bewegung gegen die Abstraktion von  Lebensräumen und von sich selbst.
·        Fremdbewegung in motorisierten Transportmitteln ist hohe Abstraktion. Sie eliminiert Umwelt- und Selbsterfahrungen, die jenseits des jeweiligen Transportmittels liegen. 

·         Der Begriff "Humane Technik" ist  in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiger Unterscheidungsbegriff. Humane Technik beruht auf metabolischer (körpereigener). motorisierte Technik auf externer Energie (Ivan Illich).
.  In vorliegenden Ausführungen liegt der Akzent der Eigenbewegung auf die bisher vernachlässigten Füße. Die kulturstiftende Leistungen der Hände habe ich bisher noch nicht thematisiert.
 
  1. Wandern ist Annäherung an die erste Natur.

  2. Nur in der Zusammenarbeit eines aktiven Menschen mit Körper, Geist und Seele mit seiner Umgebung entsteht Leben, ohne diese subjektiven Faktoren entsteht Leben im Schein, entweder medial oder im Bewusstsein.

  3. „Die innerpsychischen Prozesse müssen gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden Entfremdung besondere Beachtung bekommen“ (Claus Di).  Hier besteht der alles entscheidende Unterschied in: What it is to be a body und What it is to have a body,  also Zwischen Eigenbewegung und Transportiertwerden. Nur in der Eigenbewegung ist man Leib. In der Eigenbewegung spürt man sich selbst.  Das Ich, das Leben, …? Negativ spüren wären: Ritzen, Fernreisen, Krimis,  …Positiv spüren wäre Wandern, Sport, Radfahren, Sexualität, Tanz, ….

  4. Zeitgemäßes Leben: von sich selbst Abschied nehmen, primär von Muskeltätigkeit. Im Zustand der Bequemlichkeit fühlen wir uns nicht selbst. Der Kern des Sich-Selbst-Fühlens ist das Fühlen der eigenen Muskeltätigkeit. Beim Toben von Kindern ist das deutlich erkennbar.

  5. Im Zustand der Bequemlichkeit fühlt man sich nicht. Dann muss bequemer Ersatz her.

  6. Sich spüren wollen ist die Umkehrung von Plotins leibnegierender Philosophie.

  7. Wenn in der Biologie von Bewegung gesprochen wird,  ist immer Eigenbewegung gemeint,   also das Gegenteil  von physischer und technischer Bewegung.

  8. Zwischen Autonomie/Freiheit  und Leben besteht Analogie in der Form der Selbstorganisation (Autpoiesis). Eigenbewegung ist Selbstorganisation und in der Eigenbewegung ist man  lebendige Natur.

  9. Freiheit ist nur in Lebewesen vorhanden. Das Leben ist zumindest im Bewusstsein  nicht determiniert, es ist frei, dynamisch  und offen.

  10. Im Zentrum einer autofreien Siedlung gibt es eine Kindheit, wo Kinder zeitweise ohne Eltern und pädagogisch tätigen Erwachsenen sich selbst organisierend  intensiv leben.

  11. Eine Eigenbewegung muss auch einen eigenen Steuerungskompass haben.

  12. Verzicht auf Eigenbewegung ist Verzicht auf Menschsein.

  13. Zu meinen, dass der Mensch grundsätzlich faul sei, ist falsch. Es gibt genug Gegenbeweise, insbesondere Kinder. Man kann  nicht alles machen, aber das ist eine natürliche Grenze, keine Faulheit.

  14. Hegels Herr-Knecht-Verhältnis auf Mobilität angewendet: Der Autofahrer ist der Herr, der Eigenbewegte ist Knecht. In der Eigenbewegung wird der „Knecht“  körperlich und geistig stärker, aber er muss sich hüten, die Lebensform der motorisierten Herrschers zu übernehmen.

  15. In der Eigenbewegung erfährt man Physiologisch-Psychologisches über sich selbst, spürt sich selbst und entwickelt fundierte Ich-Stärke. In der Spiegelung in anderen entsteht ebenfalls Selbstsicherheit. Selbstreflexion leistet das selten. Hier ist also der Ansatz von Hegel fruchtbarer als der von Fichte.

  16. Der kostenlose und bequeme Handygebrauch verringert zusätzlich die Eigenbewegung.

  17. Die „Philosophie“ der Pfadfinder ist fundamental  der Eigenbewegung und der Selbstverantwortung verpflichtet.

  18. Auf der Alster gibt es nur Eigenbewegung, also keinen motorisierten Antrieb: Ruderboote, Stehpaddeln, Kanus, Tretboote. All das entwickelt einen Zauber über Landschaft und Menschen.

  19. Motorisierte Mobilität macht das Dazwischen vollkommen uninteressant.

  20. In der autofreien Siedlung  dominiert Leben.

  21. Vielleicht ist die natürlichest Fortbewegung für uns Menschen, auch auf allen Vieren zu laufen.

  22. 11. In der freien Eigenbewegung  ist die Umwelt offen, nicht wie beim Sport definiert. Deswegen kann man sie auch als szenisch beschreiben (Hogrebe), d. h. die Bewegung geht von einer Sinnmitte aus, wirkt von ihr aus und verliert kontinuierlich! an Stärke. Deswegen kommen  uns die Dinge der  Umwelt in der Eigenbewegung in unterschiedlichen Stärken entgegen. Die Dinge sind also in dieser Situation nicht nur passive Objekte.

  23. Gehen und Radfahren: Beide basieren auf metabolischer Energie, aber das Rad selbst ist ein externes Mittel.

  24. Vielleicht auch  ein Unterschied im Bewegungsablauf, ob ich  mit einem Stück Seife die Hände  oder mit Seife aus dem Spender wasche.

  25. Es gibt in der Eigenbewegung auch einen Übergang von der Anstrengung zum Genuss, aber auch zum Schmerz.

  26. Wir werden immer fremdbewegt, sei es durch die Erdumdrehung, sei es im Zug auf dem Sitzplatz. Aber wir bewegen uns nicht immer selbst.

  27. Drei Möglichkeiten, Fußball zu erfahren: a) Fußball selbst spielen, b) Fußball im Stadion anschauen, c) Fußball im Fernsehen im Sessel sehen

  28. In Potsdam habe ich das erste Mal substantielle Verbesserungen für den Radverkehr wahrgenommen. Hier werden zwei wesentliche Aufgabe angespackt: a) die Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs durch Schaffung fahrrad- und fußgängerfreundlicher Strukturen (Friedrich-Ebert-Straße), b) und damit zusammenhängend: die Freilegung und Rekonstruktion historischer Gebäude, Ensembels, Plätzen. Man setzt offensichtlich auf Eigenbewegung.

  29. Eigenbewegung ist vielleicht die optimale Geschwindigkeit, um gut wahrzunehmen.

  30. Das Potential des Begriffs Eigenbewegung ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Eigenbewegung macht den Menschen zum Menschen.

  31. Körperliche und geistige Eigenbewegung ist das höchste Gut des Menschen, das er hat.

  32. Begegnungen in Kurzzeit nehmen Scheincharakter an.

  33. Eigenbewegung ist der angemessene menschliche Ausdruck und Maß. In der Eigenbewegung ist er bescheiden, schont die Umwelt und Natur, ist dann selbst Natur. Wenn er sich für Eigenbewegung entscheidet, ist er in der motorisierten Zivilisation tendenziell  ein Subjekt.

  34. Der Geist ist wesentlich Resultat seiner Tätigkeiten (Hegel). Unterhaltungsmedien und Autofahren ist ein Minimum an Tätigkeit. Tätigkeit ist hier eine selbstbezügliche Operation

  35. Eigenbewegung ist aktives Leben. Selbstmachen und Selbsttun sind immer Eigenbewegungen. Leben wird auch als Freiheit definiert.

  36. Eigenbewegung ist Ausdruck, an der die gesamte Persönlichkeit beteiligt ist.

  37. Bewegung (und das ist Eigenbewegung) ist das Hauptmerkmal des Lebens, die anderen vier Merkmale des Lebens, wie sie die Biologie definiert,  haben Selbstzweck, aber auch den Zweck, Eigenbewegung zu ermöglichen.

  38. Der Unterschied zwischen Eigenbewegung und Fremdbewegung ist eine Sache der Perspektive. Deine Eigenbewegung, wenn du mich trägst,  ist aus meiner Sicht Fremdbgewegung.
  39. Das Gehen ist meine Lust.  Fernsehen und Autofahrer ist die Lust des zeitgemäßgen Bürgers.
  40. Es ist total unvernünftig, auf Eigenbewegung zu verzichten. Das sieht man am  besten an nicht auf das Auto konditionierten Kindern.
  41. Eigenbewegung ist eine angeborene Fähigkeit.
  42. Wer ständig körperliche und geistige Anstrengungen vermeidet, wird übergewichtig und lässt sein geistiges Potential brach liegen
  43. Liegestützen (als Beispiel für Anstrengung) sind vordergründig nur körperlich, aber sie festigen den ganzen Menschen (Körper, Geist und Seele). Ähnlich verhält es sich mit Wandern und Sport.
  44. Eigenbewegung ist die denkbar eigenste Leistung. Techniknutzung ist substantiell gesehen keine eigene Leistung.

  45. Ideal: von zu Hause losgehen oder mit dem Rad losfahren = Optimum an Autonomie.

  46. Der Unterschied zwischen externer und metabolischer Energie ist in der Theorie der Eigenbewegung der entscheidende. Beide Energieformen dürfen  nicht verwechselt oder gleich gesetzt werden

  47. Ich bin über zehn Jahre jeden Schultag von Oldsum nach Wyk  auf Föhr mit dem Rad gefahren und natürlich auch zurück. Das waren insgesamt mehr als 20 Kilometer.  Das war und ist gegen den Zeitgeist (wortwörtlich im Sinne von Zeit sparen).

  48. Im Gehen gibt es keine Mittel, beim Radfahren ist das Rad ein  Mittel, beim Autofahren natürlich das Auto. Nur im Gehen gibt es wirkliche Unabhängigkeit.

  49. In der Eigenbewegung besteht eine Einheit von Mensch und Umwelt, zumindest auf der Ebene der Wirkwelt.

  50. Strukturen sind für Geher und Radfahrer  vielleicht  entscheidend für den Wechsel, vielleicht noch entscheidender als Bewusstseins- und Wertewandel.

  51. Eigenbewegung beruht allein auf körpereigene (metabolische) Energie.

  52. Sport in der Natur nutzt der eigene Körper als Übungsgerät. Bedient wird offenbar auch eine Sehnsucht nach dem Authentischen in digitalen Zeiten. Man stemmt keine Gewichte. Ganze  Bereiche, die Psyche eingeschlossen, sollen gestärkt werden, nicht bloß einzelne Muskeln. Ziel ist ein gut trainierter Rumpf – man kann auch sagen ein starker Rücken – als Basis für Fitness und Wohlbefinden“ (Jörg Hahn in „Schleswig-Holstein am Wochenende“, Juni 18).  

  53. Gehen und Radfahren (Eigenbewegung) ist Ausdruck der  Wiedergewinnung der verdrängten Subjektivität.

  54. Wandern hat einen minimalen negativen Einfluß auf die Umgebung.

  55. Die Füße haben die denkbar größte Flexibilität gegenüber dem Untergrund.

  56. Der Einzige und sein Eigentum ist das Hauptwerk von Max Stirner. Das gilt auch für die Eigenbewegung.

  57. Viele sind Opfer durch Mangel an Eigenbewegung.

  58. Der Wert des Augenblicks besteht nicht in seiner Zeitdauer, sondern in das  sich gegenseitige In-die-Augen-sehen.

  59. Das Fundament aller geistigen Tätigkeiten ist die Eigenbewegung. Eigenbewegungen sind  immer auch geistig.

  60. Ein Lob dem Fußweg.

  61. Wer prinziell körperliche und geistige Anstrengung aus dem Weg geht, negiert seine Fähigkeiten.

  62. Wer rastet, rostet nicht nur, sondern wird auch dick.

  63. Schreiben ist auch Eigenbewegung mit Geist, Seele und Körper.

  64. Der große Verlust, nicht in lebendige menschliche Antlitze zu sehen, also nur selten noch Augenblicke (wortwörtlich) zu erleben.

  65. Natur besteht aus Mitlebewesen und das ist das eigentliche Leben. Die Natur tut gut. Artefakte können die allgemeine Lebenskraft in Form von Natur nicht ersetzen.

  66. Was löst die  Selbstbewegung von Lebewesen aus? Alle gewollten oder auch ungewollten Akte der Selbstbewegung. Deswegen müssen handlungstheoretische und physiologische Fragen gleichzeitig beschrieben werden.

  67. Drei verschiedene Bewegungsarten:   a) primäre Bewegung der Erde, b) sekundäre Bewegung wie  im Auto fahren, c) tertiäre Bewegung wie im fahrenden Zug zur Toilette gehen.Motorisierte Mobilität vs. Eigenbewegung. Das ist ein Dualismus.

  68. Bewegungen können sein a) Ortsveränderungen und  b) Substanzveränderungen Aber Substanzveränderungen finden immer statt. In der Ortsveränderung hängen beide zusammen.

  69. Ein starkes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein bekommt man nicht durch Denken und Reden, das hilft vielleicht, aber zur Hauptsache durch Tun.

  70. Alles ist Bewegung, auch das Denken.

  71. Eine Bewegung kann auch Rückkehr sein, vielleicht ist das immer der Fall.

  72. Kaum eine Aktivität bietet so viel Abwechselungsreichtum und gleichzeitig so viele Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung wie das Wandern.

  73. Eigenbewegung = Selbsttun = im Sein autonom eingetaucht sein.

  74. In Elmshorn und Föhr bin ich  verwurzelt, weil ich beide Orte in Eigenbewegung erschlossen habe

  75. Ist der Grund der Eigenbewegung rhythmisierte Musik? Das ist sicherlich ein interessanter Gedanke.

  76. Bewegung verläuft aus subjektiver Perspektive fast immer linear.

  77. Meine Beweglichkeit hängt auch davon ab, ob ich das Terrain kenne.

  78.  Füße, Räder, Motoren sind keine Mittel, sondern Existenziale: Wenn ich

  79. Der Unterschied zwischen Eigenbewegung und Fremdbewegung ist eine Sache der Perspektive. Deine Eigenbewegung, wenn du mich trägst,  ist aus meiner Sicht Fremdbgewegung.

  80. Das Gehen ist meine Lust.  Fernsehen und Autofahrer ist die Lust des zeitgemäßgen Bürgers.

  81. Es ist total unvernünftig, auf Eigenbewegung zu verzichten. Das sieht man am  besten an nicht auf das Auto konditionierten Kindern.

  82. Eigenbewegung ist eine angeborene Fähigkeit.

  83. Wer ständig körperliche und geistige Anstrengungen vermeidet, wird übergewichtig und lässt sein geistiges Potential brach liegen

  84. Liegestützen (als Beispiel für Anstrengung) sind vordergründig nur körperlich, aber sie festigen den ganzen Menschen (Körper, Geist und Seele). Ähnlich verhält es sich mit Wandern und Sport.

  85.  gehe, bin ich wesensmäßig Gehen, wenn ich im Auto sitze, wesensmäßig Autofahren.

  86. Sport ist kapital-kompatibel, ja kapitalfördernd (in jeder Sportsendung ist Werbung).

  87. Differenzierungen: Sport aktiv machen oder passiv zuschauen. Als Zuschauer direkt am Ort des Geschehens oder in Medien sein.

  88. Das Leben hat nur ein Ziel: Selbsterhaltung und dazu bedarf es der Eigenbewegung.

  89. Beim Spazierengehen ist die Wirkwelt immer stark, die sinnliche Merkwelt und die begriffliche Merkwelt kann es in Perioden sein.

  90. Die Umwelt als Wirkwelt  kann empirisch analysiert und bestimmt werden. Die Wirkwelt  ist beim Gehen durch den Wald anders als im Auto durch einen Wald fahren.

  91. Auf der Autobahn oder an der Kasse von Einkaufsmärkten kann und darf man nicht stehen bleiben. Aber Stehen bleiben, auch Aussteigen, kann ein großer Gewinn sein.

  92. Ein Organismus ohne körperliche und geistige Eigenbewegung ist tot. Deshalb ist motorisierte Mobiliät  nekrophil.

  93. Wir sollten mehr dem Gefühl trauen. Der Wert des Radfahrens und Gehens liegt im Gefühl, dass das Ich stärkt. Die Magie des Gehens kann man nicht bedenken. Wirkliches Leben ist Eigenbewegung und damit  ein substantiell  erfülltes Leben. Die wirkliche Wirklichkeit wirkt in und auf mein Leben.

  94.  Das Wort „Erfahrung“  ist ein falscher  Begriff. Besser wäre von „Ergehungen“ zu  sprechen.

  95. Eigenbewegung ist ganzheitlich. Was ganz ist, ist heil.

  96. Alles ist in Bewegung. Willkürlich wird etwas als unbeweglich zum Archimedischen Punkt erklärt, was er natürlich nicht ist. Ob meine Auto oder die Umwelt oder beide sich bewegen, ist objektiv nicht entscheidbar, sondern  eine kollektive oder individuelle Setzung. Alle Perspektiven sind  hier „richtig“, berechtigt und sagbar.

  97. Im Flow sein (Mihály Csíkszentmihályi) hat viel mit Lacans Sein zu tun und das ist eine tiefe und intensive Eigenbewegung.

  98. Je mehr Eigenbewegung, desto besser.

  99. Wenn die Funktionsbedingungen für eine Sportart erfüllt sind, spielt die Umwelt für die Nutzer absolut keine Rolle mehr.

  100. Mit dem SUV ins Fitnesszentrum ist absolut kein Widerspruch, sondern gilt als cool.

  101. Von den fünf essentiellen Merkmalen des Lebens thematisiere ich die ortsverändernden Bewegungen.

  102. Eigenbewegungen können auch von der instrumentellen Vernunft bestimmt werden.

  103. Eigenbewegung setzt das Vorhandensein von metabolischer Eigenenergie voraus. Bei der Nutzung elektronischer Medien  werden die meisten der notwendigen Bewegung zur Wahrnehmung von diesen  Geräten übernommen. Beim Lesen und erst beim Schreiben bedarf es dagegen großer Eigenkraft (metabolische Energie). Das erklärt auch, die schnelle Ermüdung beim Lesen und Schreiben.

  104. Schmerz, Hunger, Sexualität, Bewegungsdrang sind direkte Ausdrücke des Leibes.

  105. Lebewesen haben Kraft, Motore Energie. Kraft in Energie ausdrücken, heißt, den Menschen als eine Maschine verstehen

  106. Aber der zeitgemäße Bürger verhält sich wie Seepocken, die passiv von den Wellen hin- und herbewegt werden.

  107. Mobilität = Motorenbewegung, Eigenbewegung ist körperlich-geistige Bewegung.

  108. Es ist falsch und verhängnisvoll, Eigenbewegung mit Sport gleichzusetzen.

  109. Meine Gedanken zur Eigenbewegung haben Tiefe und Ernsthaftigkeit –können aber trotzdem falsch sein.

  110. In der Eigenbewegung wirkt immer eine Wirkwelt, egal, wie man sie interpretiert.

  111. Die dem Menschen zugehörende Bewegung ist die Eigenbewegung. Motorenbewegung ist keine menschliche und deswegen nur dann zu nutzen, wenn unvermeidlich.

  112. Eigenbewegung ist Leben. Es ist wohl leichter zu bestimmen, was Leben nicht ist als was es ist. Vielleicht hat das Leben es auch deswegen so schwer, sich zu behaupten.

  113. Motorisierte Bewegungen werden oft wie Eigenbewegungen interpretiert, aber motorisierte Bewegungen sind bestenfalls Pseudo-Eigenbewegungen. Motorisierte Bewegungen sind hoch abstrakt, sie thematisieren nur das Ziel.

  114.  Plädoyer für Eigenbewegung: „Ich rüttel mich und schüttel mich, ich werf die Beine in die Luft – ich kann nicht müde sein.

  115. „Ich bedarf äußerlich der Enge, um innerlich ins Weite zu gehen“ (Theodor Storm).

  116. Im Stoffwechsel, Wahrnehmung, Sexualität usw. sind Bewegungen enthalten.  Um den Unterschied zu erkennen, bedarf es zweierlei Bewegungen: a) der des erkennenden Menschen und b) der der Objekte.

  117. Sport ist ein Sonderfall der Eigenbewegung, nicht: Eigenbewegung ist ein Sonderfall des Sports.

  118. Zumindest der Leistungssport, nicht Mannschaftssport akzentuiert einseitig den subjektiven Pol.

  119. Zu Eigenbewegungen gehören auch kleine Bewegungen wie in einem lebendigen Gespräch, beim Abräumen. Auf Tasten drücken ist zwar auch Eigenbewegung, aber eine Schwundform. Beim Fernsehen braucht man nicht einmal die Seiten umblättern.

  120. Erst in der Tätigkeit entsteht die lebendige Einheit von Subjekt und Objekt. Ein Werk kommt nach seiner Herstellung ohne Menschen aus, ein habitualisierter Bewegungsablauf hat nur einen „passiven“ Träger.

  121. Nicht Preise, nicht Umweltargumente können unökologisches Denken, Fühlen und Handeln ändern, sondern allein (?) das Gefühl und Wissen von der Schönheit der Eigenbewegung und deren positiven Folgen für Körper, Geist und Seele.

  122. Mit Steigerung der Geschwindigkeit findet eine Verringerung der Aneignung statt. Aber zwischen Stillstand und im Auto fahren gibt es ein Optimum, nämlich zu Fuß gehen.

  123. Der Wesensunterschied zwischen Eigenbewegung und Fremdbewegung besteht darin, dass die Eigenbewegung vollkommen allein und autonom von einem Lebewesen, so von einem Menschen, vollzogen wird, während die Fremdbewegung im Vollzug grundsätzlich unabhängig von ihrem Nutzer ist.  

  124. Intensives Leben ist immer Eigenbewegung. Stillgestelltes Leben ist eine Schwundform.

  125. Das szenische Verständnis von Begriffen ist früher als ihr extensionales und intensionales, da es unmittelbar mit der bezeichneten Sache und uns, den Bezeichnern, verknüpft ist. (Hogrebe, Duplex, S. 39). Diese Einsicht ist auch  fruchtbar für den Begriff Eigenbewegung, denn sie ist die Urform der Bewegung, und sie ist  auch szenisch, weil sie keine klare und eindeutige Grenze hat und sich deswegen nicht sinnvoll messen lässt.

  126. Korrekte Aussage: „Ich fahre mit der Rolltreppe nach oben“ und nicht „Ich gehe auf der Rollteppe nach oben“ (es sei denn, sie ist kaputt).

  127. Wir müssen die Eigenbewegung stark machen, damit wir immun werden gegenüber den Imperativen der Autoindustrie.

  128. Sport gehört grundsätzlich zur Eigenbewegung, aber natürlich nicht Motor-Sport und Ähnliches. Sport vernachlässigt allerdings  den Objektpol.

  129. In der Motorenwelt wird  Eigenbewegung überflüssig. Die Freiheitsgrade werden strikt von den Motoren bestimmt und eingeschränkt.

  130. Eigenbewegung verbraucht keine zusätzliche Energie.

  131. Bewegen sind entweder autonom (Eigenbewegung) oder gekauft  (Fremdbewegung).

  132. Die Energie des Körpers wird zur Kraft des Leibes.

  133. Wer Wildnis erleben will, muss zu ihr  in Eigenbewegung kommen. Geht das nicht, muss man verzichten.

  134. Der Leib ist das Eigene schlechthin.

  135. In einer wirklichen Erkenntnis sind alle drei Ichfähigkeiten des Leibes, der Seele und des Geistes beteiligt.

  136. In der Pferdekutsche ist auch Eigenbewegung wirksam, aber nicht die von Menschen, sondern die von Pferden.

  137. Seit langem scheint zum ersten Mal wieder die Sonne. Auf den Straßen sieht man noch mehr Autos, auf den  Spazierwegen  Menschen mit ihren Hunden. Warum eigentlich nicht ohne Hunde?

  138. Fremdbewegung  und oberflächliches Denken gehören oft zusammen.

  139. Auf dem Balkon in unserer Ferienwohnung in Sils hört man nur Stimmen und das Knistern der Schuhe im Schnee. Autos haben hier keinen Zugang..

  140. In der Beobachtung ist der beobachtete Gegenstand als Erscheinung körperlos,  und der Leib des Beobachters spielt keine Rolle. Deswegen macht es keinen Unterschied, ob ich Eigenbewegung praktiziere  oder in der Fremdbewegung transportiert werde. Wenn die Eigenbewegung  als eine Fremdbewegung identifiziert wird, hat die sie keinen Eigenwert mehr.

  141. Aufenthalt in der Wildnis verlangt, in Eigenbewegung dort hinzukommen. Geht das nicht, muss ich auf diese Begegnung verzichten.

  142. Eigenbewegung ist eigene Bewegung, auch dessen Produkte. Das ist meine Wanderung.

  143. Die Theorie der Eigenbewegung führt zwangsläufig zur praktischen Anerkennung des großen Wertes der Eigenbewegung.

  144. Der eigene Tod ist vielleicht die „größte“ Eigenbewegung.

  145. Im Modus der Aktivität „Eigenbewegung“ verändert sich die Umwelt subjektiv.

  146. Mechanische Bewegung versus. lebendige Bewegung.

  147. Der „Springende Punkt“ (schon bei Hegel) ist der Beginn der Eigenbewegung.

  148.  Zu Fuß oder mit dem Auto ein Ziel zu erreichen, ist vom Antrieb grundverschieden, obwohl im Ziel identisch.

  149. Eigenbewegung  hat viel mit Würde (aufrechter Gang) zu tun, auch, weil man sie nicht kaufen kann – im Gegensatz zur Fremdbewegung.

  150. Die klassischen Griechen hatten für die Eigenbewegung eine eigene Formulierung, nämlich den der intrinsischen Bewegung. Mit der Aufgabe dieser Bewegung und der Verabsolutierung des extrinsischen Bewegung und der Verabschiedung des Begriffs des telos, hat der Begriff und Sache der Eigenbewegung keine Existenzberechtigung mehr

  151. Statt „körperlich“ sollte man besser „eigenbewegt“ sagen, denn der lebendige Körper ist immer ein sich Bewegender.

  152. Ich esse, atme, singe usw. ohne Fremdenergie, sondern aus reiner Eigenbewegung.

  153. Eigenbewegung bejaht  Widerständlichkeit, Autofahrer und überhaupt Motorennutzer lehnen sie ab.

  154. Die Eigenbewegung kann man entweder als Begriff beschreiben oder als eine Form der Erfahrung interpretieren.

  155. Ideal: Der Körper muss im Geist, und der Geist im Körper wirksam sein.

  156. In einer aufwendigen Eigenbewegung durchlebt man oft die Phasen: Vorfreude-Freude-Müdigkeit-Freude.

  157. Eigenbewegung hat immer auch eine emotionale und  geistige Dimension.

  158. Ich erweitere meinen Eigenbewegungsradius nicht unnötig durch Fremdenergie.

  159. Sie lebt fast ausschließlich in einer hermetisch abgeriegelten Fernsehwelt, er durchfährt (wortwörtlich) in einem hermetisch von der Außenwelt abgeriegelten Auto Städte und Landschaften. Im ersten Fall finden keine Originalbegegnungen statt, in zweiten Fall nur am Ausgangs- und Zielort.

  160. Eigenbewegung braucht in der Regel mehr Zeit als Motore –aber das muss kein Nachteil sein.

  161. Sils, Fextal, die Isola und die zugefrorenen Seen sind für uns Regionen der Eigenbewegung und zur Reflexion.

  162. Je größer der Durchmesse des bereisten Gebietes ist, desto dünner bzw. leerer werden die Erfahrungen und das eigentliche Ich. Man muss mit seinem Körper, Geist und Seele auch in der Bewegung  achtsam umgehen.

  163. Eigenbewegung führt zum Ichbewusstsein und zur Ichstärkung. Sprechen ist übrigens auch eine Eigenbewegung.

  164. Wandern ist eine ideale Eigenbewegung, weil in ihr Mensch und jeweilige Umwelt gleichwertig sind.

  165. Widerständige Strukturen haben für die Eigenbewegung Wachstumspotential. Die Eliminierung von Widerständen fördert die Beseitigung von Eigenbewegung.

  166. Ich laufe bei klirrender Kälte ohne Mantel zum Nachbarn. Ich friere, aber zu Hause fühle ich mich ein Stück wie neugeboren.

  167. Fremdbewegung sollte man als ein Symbol nehmen, das auf die Möglichkeit der Eigenbewegung verweist.  Da aber die Fremdbewegung  nicht als ein Symbol erkannt wird, das auf die Möglichkeit der Eigenbewegung verweist, hat diese es so schwer.

  168. Lesen ist Eigenbewegung, elektronische Unterhaltungsmedien entsprechen Fremdbewegung, weil hier Fremdenergie (metabolische Energie) die Hauptarbeit verrichtet.

  169. Eigenbewegung  verlangt Verantwortung für sich selbst und der Umwelt, FB besteht aus Abwesenheit von Verantwortung für diese Bereiche.

  170. Das Kapital, das heute überwiegend das Bewusstsein leitet, hat kein Interesse, die Eigenbewegung irgendwie zu fördern. Eigenbewegung  hat es in Zeiten des Konsumkapitalismus sehr schwer.

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